Halte den Takt präzise, direkt im Browser — kostenlos, nichts zu installieren. Stelle das BPM ein (oder finde es mit TAP), wähle Taktart und Unterteilung und übe mit einem betonten Klick auf dem ersten Schlag. Für die Optik wähle das klassische Pendel oder die digitale Anzeige.
So benutzt du das Metronom
- 1
BPM einstellen
Ziehe den Regler oder nutze die Tasten − und +. Kennst du das Tempo nicht? Tippe TAP im Takt des Songs.
- 2
Taktart wählen
2/4, 3/4, 4/4 oder 6/8 — der erste Schlag klingt betont, damit du im Takt nie den Überblick verlierst.
- 3
Start drücken
Der Klick beginnt sofort und die Optik folgt jedem Schlag. Auch die Leertaste startet und stoppt.
- 4
Langsam üben
Beginne in einem angenehmen Tempo und steigere es Schritt für Schritt — nur schneller werden, wenn die Passage dreimal in Folge sauber gelingt.
Mit einem Metronom üben
Ein Metronom trainiert dein inneres Zeitgefühl. Wähle eine kurze Passage, spiele sie in einem Tempo, in dem dir keine Fehler unterlaufen, und werde erst dann schneller — 4 BPM auf einmal funktioniert gut.
Hat der Rhythmus Off-Beats oder Synkopen, aktiviere die Unterteilungen (Achtel, Triolen oder Sechzehntel): Die leiseren Klicks zwischen den Schlägen zeigen, wohin jede Note gehört.
Später kannst du versuchen, nur mit dem Off-Beat des Metronoms zu üben — ein guter Test für rhythmische Unabhängigkeit.
Tempobezeichnungen
- Grave unter 40 BPM — feierlich, sehr langsam
- Largo 40–59 BPM — langsam und breit
- Larghetto 60–65 BPM — eher langsam, zart
- Adagio 66–75 BPM — ruhig, ausdrucksvoll
- Andante 76–107 BPM — im Gehtempo
- Moderato 108–119 BPM — mäßig
- Allegro 120–155 BPM — schnell und lebhaft
- Vivace 156–175 BPM — sehr lebhaft
- Presto 176–199 BPM — sehr schnell
- Prestissimo ab 200 BPM — so schnell wie möglich
Häufig gestellte Fragen
Was ist BPM?
Schläge pro Minute — die Geschwindigkeit der Musik. Bei 60 BPM fällt jede Sekunde ein Schlag, bei 120 BPM zwei. Der klassische Tempo-Name (Allegro, Adagio...) erscheint unter dem Regler.
Wozu dient die Betonung auf dem ersten Schlag?
Sie markiert den Beginn jedes Takts. Wenn du eine stärkere „1" hörst, spürst du den Zyklus des Takts (etwa die 3 Schläge eines Walzers) und verlierst nie den Überblick.
Was sind Unterteilungen?
Leisere Klicks zwischen den Schlägen: Achtel teilen jeden Schlag in 2, Triolen in 3 und Sechzehntel in 4. Sie helfen dabei, schnelle oder synkopierte Rhythmen zu platzieren, ohne zu hetzen.
Es kommt kein Ton. Was tun?
Drücke erneut auf Start — der Browser gibt Audio erst frei, nachdem du mit der Seite interagiert hast. Prüfe außerdem die Gerätelautstärke und, bei Handys, den Lautlos-Schalter.
Ist ein Browser-Metronom präzise?
Ja. Die Klicks werden über die Audio-Uhr des Browsers getaktet, millisekundengenau — dieselbe, die auch Musik-Apps nutzen. Es wird nichts ins Internet gesendet.